Statement zum internationalen Holocaust-Gedenktag


#LichtZeigen als Symbol gegen Hass und Ausgrenzung


Leuchtendes Signal gegen Hass und Ausgrenzung: Am heutigen Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus ist an vielen Fenstern in Deutschland der berühmte Chanukka-Leuchter der Kieler Familie Posner zu sehen. Rahel Posner, Frau des letzten Kieler Rabbis Dr. Akiba Posner, hatte den Familien-Leuchter im Jahr 1931 vor dem Hintergrund des gegenüberliegenden Gebäudes fotografiert, das mit Nazifahnen geschmückt war und setzte damit ein mutiges Zeichen gegen das drohende Nazi-Regime, für Freiheit und ein friedliches Miteinander.


Mit der Kampagne „Licht zeigen“ bringt der Freundeskreis Yad Vashem Deutschland gemeinsam mit den „Kieler Nachrichten“, Yad Vashem und dem Zentralrat der Juden in Deutschland das ikonische Bild und seine außergewöhnliche Geschichte zurück nach Deutschland. Die „Kieler Nachrichten“ und der Freundeskreis haben in den letzten Wochen tausende von Aufklebern des Leuchters in deutsche Haushalte geschickt mit der Bitte, ihn am heutigen Tag in ein Fenster zu kleben und unter dem Hashtag #LichtZeigen in den Sozialen Medien zu teilen. Als Symbol gegen Hass und Ausgrenzung und als Zeichen dafür, dass die Erinnerung an den Holocaust nicht vergessen werden darf. Mit „Licht zeigen“ bekommt am Holocaust-Gedenktag jeder die Möglichkeit, zu erinnern und ein wichtiges Zeichen zu setzen. In Zeiten eines wachsenden Antisemitismus und zunehmender Geschichtsvergessenheit ist dieses Engagement wertvoller denn je.


Wir freuen uns über die überwältigende Teilnahme an unserer Kampagne #Lichtzeigen.




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