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Sechzehn Objekte

Eine Ausstellung zu siebzig Jahren Yad Vashem

25.1.–17.2.2023

Deutscher Bundestag, Paul-Löbe-Haus

Foto © Nava Gilo / Yad Vashem

Auf der Fensterbank steht der Chanukka-Leuchter, draußen hängt die Hakenkreuzfahne am Gebäude der NSDAP. Nur wenige Bilder haben eine solche Kraft wie dieses Foto von Rosi (Rahel) Posner, Frau des Rabbiners aus Kiel.

 

Genau dieser Chanukka-Leuchter hat mit seinen Besitzern die Flucht aus Deutschland überlebt und wurde von den Nachkommen an die Internationale Holocaust Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem übergeben. Dort ist er heute im Museum ausgestellt. Die Macht von Objekten und die Geschichten, die sie erzählen, sind der Ausgangspunkt für die Ausstellung Sechzehn Objekte.

 

Die präsentierten Objekte eint, dass sie einer Familie oder einer Person gehörten, die einst in Deutschland lebten. Sie wären Alltagsgegenstände geblieben, wenn sie nicht für unzählige Leben stünden, die durch den Nationalsozialismus zerstört wurden. All diese Objekte befinden sich heute in der Sammlung von Yad Vashem und jedes verkörpert eine einzigartige Geschichte.

 

Die sechzehn Objekte stehen für die sechzehn Bundesländer des heutigen Deutschlands. Dies ist eine Erinnerung daran, dass jeder Ort in Deutschland einen Teil seiner Geschichte, seiner Identität verloren hat.

 

Anlässlich des siebzigjährigen Bestehens der Internationalen Holocaust Gedenkstätte kehren nun erstmals diese Gegenstände nach Deutschland. Indem wir sie mit ihren Ursprungsorten in Deutschland verbinden, wollen wir eine neue Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart bauen.

Kuratiert von Ruth Ur und Michael Tal

Blick in die Ausstellung

Besuch der Ausstellung

Die vom 25. Januar 2023 bis zum 17. Februar 2023 gezeigte Ausstellung kann nach vorheriger Anmeldung montags bis freitags in der Zeit von 9 bis 17 Uhr im Paul-Löbe-Haus, Eingang West, Konrad-Adenauer-Straße 1, 10557 Berlin-Mitte, besucht werden.

 

Anmeldungen sind ab dem 16. Januar 2023 telefonisch unter +49 30 227-38883, per E-Mail unter ausstellungen@bundestag.de und online unter www.bundestag.de/parlamentarische_ausstellung möglich. Aus organisatorischen Gründen wird um eine Anmeldung spätestens zwei Tage vor dem gewünschten Besuchstermin gebeten.

 

Bei der Anmeldung sind die folgenden Angaben mitzuteilen:

 

  • vollständiger Vor- und Zuname,

  • Geburtsdatum,

  • Datum und Uhrzeit des gewünschten Besuchs,

  • E-Mailadresse und Kontakttelefonnummer.

 

Aus organisatorischen Gründen ist ein Besuchsbeginn jeweils nur zur vollen Stunde möglich. Spätester Besuchsbeginn ist jeweils 16 Uhr.

 

Anmeldebestätigungen werden nicht erteilt. 

 

Am Freitag, dem 27. Januar 2023, ist aufgrund bundestagsinterner Veranstaltungen zum Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus ein Besuch der Ausstellung nicht möglich.

Führungen

Ausstellungsführungen werden an den folgenden Tagen und zu den folgenden Zeiten angeboten:

Mittwoch, 25. Januar 2023, 12 Uhr

Donnerstag, 26. Januar 2023, 11 Uhr

In der Zeit vom 30. Januar bis zum 17. Februar 2023 werden Führungen jeweils wie folgt angeboten:

montags, 11 Uhr

dienstags, 11 Uhr und 15 Uhr

mittwochs, 12 Uhr

donnerstags, 11 Uhr

Externe Besucherinnen und Besucher können sich ab dem 16. Januar 2023 für eine Führung mit der Anmeldung zum Ausstellungsbesuch anmelden, indem sie den Tag und die Uhrzeit der gewünschten Führung als Besuchstermin und -zeit angeben.

Inhaberinnen und Inhaber eines gültigen Bundestags- oder Dienstausweises melden sich für eine Führung bitte elektronisch unter ausstellungen@bundestag.de an.

Projektpartner

Sechzehn Objekte ist eine Ausstellung des Freundeskreises Yad Vashem e.V. und der Internationalen Holocaust Gedenkstätte Yad Vashem

In Kooperation mit:

 

Gefördert durch:

 

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Sechzehn Objekte
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