Rückblick: Yom HaShoah 2022

Der Tag des Gedenkens an die Märtyrer und Helden des Holocaust (hebräisch: Yom Hashoah) ist ein nationaler Gedenktag in Israel, an dem der sechs Millionen Jüdinnen und Juden gedacht wird, die im Holocaust ermordet wurden. Die zentralen Zeremonien am Abend und am nächsten Morgen finden in Yad Vashem statt. Zu Beginn des Tages versammeln sich – in Anwesenheit des Präsidenten des Staates Israel und des Premierministers – Würdenträger, Überlebende, Kinder von Überlebenden und deren Familien mit der Öffentlichkeit, um an der Gedenkfeier in Yad Vashem teilzunehmen, bei der sechs Fackeln stellvertretend für die sechs Millionen ermordeten Juden entzündet werden.


Am nächsten Morgen beginnt die Zeremonie in Yad Vashem mit einer Sirene, die zwei Minuten lang im ganzen Land ertönt. Im Mittelpunkt der Zeremonie in Yad Vashem steht dann die Kranzniederlegung am Fuße der sechs Fackeln durch Würdenträger und Vertreter von Überlebendengruppen sowie von weiteren Institutionen.


Zu den diesjährigen Gedenkveranstaltungen am 27./28. April war auch der Freundeskreis Yad Vashem sowie Vertreterinnen und Vertretern von Deutsche Bahn AG, Mercedes-Benz Group AG, Borussia Dortmund und ThyssenKrupp Marine Systems eingeladen. Neben der Teilnahme an der zentralen Gedenkveranstaltung am Abend nahm die Gruppe an der Kranzniederlegung teil. Im Namen des Freundeskreises haben der Vorsitzende des Freundeskreises Kai Diekmann und Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn Dr. Richard Lutz einen Kranz niedergelegt. Im Anschluss nahm die Gruppe an einer „Behind the scenes“-Tour teil, die auch in die Archive führte. Dort wurden neben persönlichen Geschichten von Überlebenden auch die Baupläne des Vernichtungslagers Auschwitz gezeigt. Abschließend fand eine Gedenkzeremonie in der Hall of Remembrance statt.



Fotos: Yad Vashem

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