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I said, 'Auf Wiedersehen': Interview mit Henry Foner



Henry Foner (Heinz Lichtwitz) war eines von über 10.000 Kindern, die zwischen 1938 und 1939 mit dem sogenannten Kindertransport vor nationalsozialistischer Verfolgung nach Großbritannien fliehen konnten. Im Februar 1939 entkam er von Berlin nach Wales, wo im Morris und Winnie Foner ein Zuhause gaben. Regelmäßig schrieb ihm sein Vater Postkarten, zunächst auf Deutsch, später auf Englisch. Henry sah seinen Vater nie wieder – im Dezember 1942 wurde er nach Auschwitz deportiert und ermordet. Henry ist heute 91 Jahre alt und lebt in Jerusalem.


Henry Foners Geschichte ist eine von fünf Familiengeschichten, die in der Ausstellung "I said, 'Auf Wiedersehen'" im Deutschen Bundestag vorgestellt werden. Die in der Ausstellung präsentierten Briefe, Postkarten und Fotos vermitteln einen Eindruck von der herzzerreißenden Trennung zwischen Eltern und Kindern.


Die Ausstellung ist noch bis 23. Februar im Paul-Löbe-Haus des Deutschen Bundestags zu sehen. Mehr Informationen:


Für den Besuch der Ausstellung ist spätestens zwei Werktage vor dem gewünschten Besuchstermin eine Anmeldung über die Webseite des Deutschen Bundestags notwendig:

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