Auszeichnung für Direktorin der Yad Vashem Art Collection Eliad Moreh Rosenberg

Eliad Moreh Rosenberg, Direktorin der Kunstsammlung von Yad Vashem und Kuratorin des Museums für Kunst aus der Zeit des Holocaust, hat in Dresden den Kulturmarken-Award 2021 für ihr Lebenswerk als „Europäische Kulturmanagerin” erhalten.


Im Rahmen der Feierlichkeiten zur Preisverleihung traf Moreh Rosenberg gemeinsam mit weiteren Preisträgern mit dem Dresdner Oberbürgermeister zusammen und nahm an einer Gedenkzeremonie zum 83. Jahrestag des Novemberpogroms teil.


Die Kunstsammlung von Yad Vashem, die weltweit größte und umfangreichste Sammlung ihrer Art, umfasst rund 12.670 Werke, von denen die meisten während des Holocaust entstanden. Diese Werke stellen ein lebendiges Zeugnis von Juden während des Holocaust dar, die eine beeindruckende schöpferische Kraft bewiesen. Die Künstler, die sie in Ghettos, Lagern und Verstecken produzierten, benutzten ihre Werkzeuge während der katastrophalsten Zeit ihres Lebens als Ausdrucks- und Trotzmittel, um der Nachwelt eine Spur ihrer Existenz zu hinterlassen.


Das Kunstmuseum von Yad Vashem wurde 2005 eingeweiht und befindet sich auf dem Platz der Hoffnung in Yad Vashem. Die wechselnde Dauerausstellung des Museums zeigt rund 120 Kunstwerke. Die meisten dieser Werke wurden während des Holocaust selbst oder unmittelbar vor oder nach dem Krieg geschaffen.

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