Weltweites Medien-Echo zur Unterstützung für Yad Vashem

Aktualisiert: 5. Apr 2019


"Eine der großen Herausforderungen besteht doch darin, die Erinnerung an den Zivilisationsbruch der Schoa wachzuhalten, auch dann, wenn die letzten Zeitzeugen nicht mehr zur Verfügung stehen werden", sagte Kai Diekmann, Vorsitzender des Deutschen Freundeskreises Yad Vashem, im Gespräch mit der Jüdischen Allgemeinen


Weltweit berichteten Medien über die Unterstützung deutscher Unternehmen am Ausbau der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Israel: Borussia Dortmund, Daimler, Deutsche Bahn, Deutsche Bank und Volkswagen beteiligen sich auf Initiative des Deutschen Freundeskreies Yad Vashem mit je einer Million Euro am Bau des "Hauses der Sammlungen (aus der Zeit der Shoa)" (alle Hintergründe sind auch hier nachzulesen).


Auf einer Pressekonferenz wurde die Unterstützung für Yad Vashem bekanntgegeben. Von rechts: Hans-Joachim "Aki" Watzke (Borussia Dortmund), Kai Diekmann (Freundeskreis Yad Vashem), Ronald Pofalla (Deutsche Bahn) und Dr. Haim Gertner (Yad Vashem). Foto: Peter Müller

Erwähnung fand die Initiative unter anderem in der Süddeutschen Zeitung, in BILD, in der WAZ, der Rheinischen Post oder dem Tagesspiegel. Die FAZ überschrieb ihren Artikel mit "Das Richtige tun". Auch die Washington Post und die Times of Israel berichteten.


Die Deutsche Welle vermeldete die Unterstützung sowohl auf ihrem deutschen als auch auf dem englischsprachigen Kanal:




CNN hinterlegte seinen Bericht mit einem 4:30 Minuten langen Video über den Kampf von Borussia Dortmund gegen Rassismus und Antisemitismus. Wegen der Beteiligung des BVB griffen auch viele Sport-Websites das Thema auf - wie zum Beispiel ran.de


Borussia Dortmund hat ein Video mit den Hintergründen online gestellt:




Die Pressekonferenz ist über den Youtube-Kanal von BVB TV abrufbar:





Yad Vashem


Yad Vashem beherbergt die größte und umfangreichste Sammlung von Dokumenten des Holocaust: rund 500.000 Fotografien, über 11.500 Kunstwerke, mehr als 32.000 Artefakte, über 130.000 dokumentierte Zeugenaussagen und rund 210 Millionen Seiten an schriftlichen Dokumenten aus der Zeit der Verfolgung im Dritten Reich. Von Tagebüchern und Briefen bis hin zu offiziellen Dokumenten; von Gemälden und Zeichnungen, im Angesicht des Todes geschaffen, bis hin zu Kinderspielzeugen; von Torarollen bis hin zu groben Werkzeugen, die von Gefangenen in den Lagern benutzt wurden; von Schindlers Liste bis hin zu Lebensmittelkarten; von privaten Fotos und Filmrollen bis hin zu Kleidungsstücken, die auf wundersame Weise die Beschwerden der Flucht überstanden. Yad Vashem trägt die Mahnung in sich und wirkt nach außen: als Zentrum des Erinnerns, der Forschung, als Ort der Ausstellungen, der Information, der Bildung sowie der Völkerverständigung, mit mehr als einer Million Besuchern jährlich.