Uni Köln kooperiert mit Yad Vashem


Aus dem Artikel der Jüdischen Allgemeinen:

Die Kölner Universität und die Jerusalemer Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem wollen Lehrer gemeinsam auf die Antisemitismus-kritische Bildung vorbereiten. Anlässlich des Gedenkens an die Novemberpogrome unterzeichnen die Partner am kommenden Mittwoch in einer digitalen Zeremonie eine entsprechende Kooperationsvereinbarung (...)


Lesen Sie darüber einen Artikel in der Jüdischen Allgemeinen (7.11.2020)


Mehr dazu auch auf der Seite von Yad Vashem.



Und hier der Website-Eintrag der Universität Köln


An der Universität hat das Lehr-Lern-Projekt »school is open« die Kooperation mit Yad Vashem initiiert. »school is open« bietet im Rahmen der bildungswissenschaftlichen Anteile der Lehramtsausbildung unterschiedliche Formate zur Arbeit gegen Antisemitismus an. Das Abkommen wird die Holocaust-Bildung durch Aktivitäten für angehende Lehrerinnen und Lehrer in Yad Vashem und an der Universität stärken. Neben Studierenden werden auch weitere Mitglieder der Universität von Yad Vashems Expertise profitieren: Sowohl Lehrende als auch Mitglieder der Hochschulleitung können an Holocaust-Bildungsseminaren in Yad Vashem teilnehmen. Nicht zuletzt werden die Partner Informationen über aktuelle antisemitische Vorfälle in Deutschland austauschen.


Die Universität zu Köln legt großen Wert auf Forschung, die Demokratie fördert und Verschwörungsphantasien, Antisemitismus und Hass aufdeckt. Leider wurden auch an der Universität zu Köln im Nationalsozialismus menschenverachtende Verbrechen begangen. Wir setzen uns dafür ein, sie aufzuklären und derer zu gedenken, die verfolgt und ermordet wurden. Mit Yad Vashem haben wir nun einen starken Partner, mit dem wir eine inklusive und demokratische Zukunft gestalten können, sagt Rektor Axel Freimuth.



Aimée Platte, eine Studentin der Universität Köln, sagte bei der Zeremonie:


My parents had taught me a lot about the history of the Nazi crimes against the Jews at an early age. Of course, I was not personally involved as a perpetrator, nevertheless the Holocaust is also part of my history. Thus, the history from the perspective of the perpetrators was known to me for a long time.

At Yad Vashem was taught a new approach to this history by focusing on Jewish perspectives before, during and after the Shoah. Through studying individual biographies, I became newly aware of the fates of this history and learned previously unknown aspects of the extent and horror of these crimes. All this touched me deeply and I have not yet fully finished processing it. The experience at Yad Vashem gave me the impetus to delve deeper into the history of my family, specifically "What did my grandparents and great-grandparents do during the war?" For my future teaching profession, I take with me the importance to include the Holocaust in school not only from the perspective of the perpetrators, but especially from Jewish perspectives. Biography work in the classroom enables the students to engage with our history on multiple empathic and cognitive levels. In this way, the victims of the Shoah can be worthily remembered.

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